DEKV zur Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen: Das Patientenwohl muss im Mittelpunkt stehen

13. September 2019 in Presse

Die Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen muss sich verändern, denn der Überversorgung in Ballungszentren stehen weiße Flecken in der Versorgung in zumeist ländlichen Regionen gegenüber. Daher fordert das Gutachten zur Krankenhausplanung in NRW, das Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern den Krankenhausmanagern seines Bundeslandes im Essener Kongresszentrum präsentierte, einen Abbau der Überversorgung einerseits und eine Stärkung der wohnortnahen Versorgung in ländlichen Gebieten.

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Ungleiche Lebensverhältnisse in Deutschland

28. August 2019 in Aktuelles

Drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung sind die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe in fast allen ländlichen Kreisen, aber auch den meisten Städten Ostdeutschlands schlechter als in anderen Regionen. Sie teilen dieses Schicksal mit den Bewohnern einiger westdeutscher Städte, vor allem im Ruhrgebiet, aber auch im Südwesten von Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

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Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Hallo, Politik

21. August 2019 in Aktuelles

Pflegeschülerinnen des Aachener Luisenhospitals diskutieren mit Bundespflegebevollmächtigtem

„Schön, dass Sie wieder da sind, freuen sich meine Patientinnen und Patienten oft, wenn ich ins Zimmer komme. Dann weiß ich: Ich habe alles richtig gemacht mit der Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin“, verrät Tamara Natschke, Pflegeschülerin im 2. Ausbildungsjahr der Christlichen Bildungsakademie für Gesundheitsberufe Aachen GmbH (CBG) am Luisenhospital.

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MDK-Reformgesetz vernachlässigt die Folgen des demografischen Wandels in Deutschland

17. Juli 2019 in Presse

Ein Meniskusschaden wird heute meist ambulant operiert. Doch wie sieht es aus, wenn eine Patientin betagt ist und durch zusätzliche Erkrankungen wie Hypertonie und Adipositas die Mobilisation nach der Operation erschwert ist? Wenn zu Hause niemand ist, der sie unterstützen kann – im Gegenteil: Der leicht demente Ehemann braucht selbst Hilfe, eine Aufgabe, die normalerweise seine Frau übernimmt. Aus Sicht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) ist der Fall klar: Auch diese Patientin kann ambulant versorgt werden. Bleibt sie aufgrund einer Drainage, der Gabe von leichten Schmerzmitteln und zur krankengymnastischen Betreuung für zwei Tage stationär im Krankenhaus, handelt es sich um eine Fehlbelegung.

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