Gemeinsame Stellungnahme von Diakonie Deutschland und DEKV zum Referentenentwurf zur Fünften Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser

30. Mai 2022 in Positionen

Die Diakonie Deutschland, der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V. (DEKV) und seine Mitglieder übernehmen eine aktive Rolle in der hochwertigen, qualifizierten Patient:innenversorgung, der Sicherung von Behandlungsqualität und Patient:innensicherheit in der stationären Versorgung in Deutschland.

Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Evangelische Krankenhausverband befürworten vollumfänglich den durch das Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Referentenentwurf mit der vorgesehenen Wiedereinführung von Abschlagszahlungen auf den Ganzjahreserlösausgleich für das Jahr 2022. Mit dem geplanten § 6a erhalten Krankenhäuser, die keinen Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben, die Möglichkeit, auch im laufenden Jahr Abschlagszahlungen auf den Ganzjahreserlösausgleich geltend zu machen. Dies ist eine wichtige Unterstützung und hilft den betroffenen Krankenhäusern mit teilweise besonders vulnerablen Patient:innen bei der Liquiditätssicherung und bei der Sicherung der Patient:innenversorgung.

Erlauben Sie uns, auf den Umstand hinzuweisen, dass Krankenhäuser mit Ausgleichszahlungen im I. Quartal 2022 durch die andauernde zurückhaltende Inanspruchnahme von stationären Behandlungsleistungen sich weiterhin in einer anspruchsvollen Situation zur Liquiditätssicherung befinden.

Wir danken für die Möglichkeit zur Stellungnahme und haben keinen Änderungsvorschlag.

 

Berlin, den 30. Mai 2022

Maria Loheide                               Christoph Radbruch
Vorständin Diakonie                    Deutschland Vorsitzender DEKV

Stellungnahme zum Download

Pressemitteilung zum Download

3-Punkte-Plan zur Übergangspflege und Kurzzeitpflege des DEKV

3. Mai 2022 in Positionen

Hintergrund und Sachstand Der Übergang von der stationären Krankenhausversorgung in eine weitergehende medizinische, rehabilitative oder pflegerische Versorgung stellt eine besonders kritische Phase der Behandlungs- und Versorgungskette für die betroffenen Patientinnen und Patienten dar. Sind Patiet:innen nach Abschluss der akut-medizinischen Behandlung im Krankenhaus noch nicht physisch und psychisch belastbar genug, um an einer mehrwöchigen Behandlungsprogramm der Rehabilitation teilzunehmen oder ist keine stationäre oder ambulante Anschlussversorgung von pflegegebedürftigen Patient:innen verfügbar gibt es die gesetzliche Möglichkeit einer vorübergehenden Versorgung in der Kurzzeitpflege. Patient:innen haben jährlich für bis zu 8 Wochen Anspruch auf Kurzzeitpflege gemäߧ 42 SGB XI und § 39c SGB V.

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Zuwendung im Krankenhaus

22. Dezember 2021 in Presse

DEKV fordert die Entwicklung eines Zuwendungsindex, der langfristig in die Qualitätsbemessung der Krankenhausversorgung einfließt

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